Künstlerauswahl

Arnulf Rainer

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    ARNULF RAINER
    SELBSTPORTRAIT, KOPFSCHMERZEN - 2001
    Farbradierung, Ex. 50/100
    40 x 30,5 cm
  • ARNULF RAINER und DIETER ROTH
    OBERMANN HAUT UNTERMANN HINUNTER "FREI UND FALL" - 1976
    Mischtechnik über Foto, 60 x 98 cm
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    ARNULF RAINER
    FEUERNACHT - 2001
    Kaltnadelradierung, 40 x 30,5 cm
    Exemplar: 7/35
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    ARNULF RAINER
    SCHWARZES HAUS - 2001
    Kaltnadelradierung, 78,5 x 56 cm
    Exemplar: 7/35
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    ARNULF RAINER
    BLAUER BOGEN - 1963-64/2000
    Kaltnadelradierung, 64,5 x 50 cm
    Exemplar: 9/35
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    ARNULF RAINER
    GRÜN - um 2000
    Kaltnadelradierung, 64,5 x 50 cm
    Exemplar: 9/35
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    ARNULF RAINER
    LAND (GROSSMUTTER) - 1968/2000
    Kaltnadelradierung, 76 x 56 cm
    Exemplar: 32/50
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    ARNULF RAINER
    FALL - 1972
    Kaltnadelradierung, 43,5 x 31,5 cm
    Exemplar: 67/100
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    ARNULF RAINER
    LILA - um 2000
    Kaltnadelradierung, 64,5 x 50 cm
    Exemplar: 9/35
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    ARNULF RAINER
    GRAUE STELE - o.J.
    Aquatintaradierung
    20,4 x 16 cm - signiert
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    ARNULF RAINER
    LILA WAND - o.J.
    Kaltnadelradierung
    20,3 x 18 cm - signiert
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    ARNULF RAINER
    GRÜNER BAUM - o.J.
    Kaltnadelradierung
    20,2 x 18 cm - signiert

Arnulf RAINER wurde 1929 in Baden bei Wien geboren. Von 1947 bis 1949 studiert er an der Staatsgewerbeschule in Villach. Im Anschluss war er für nur kurze Zeit Schüler an der Akademie für angewandte Kunst und an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Anfänglich inspiriert vom Stil des Phantastischen bzw. Abstrakten Realismus entwickelt Rainer früh einen eigenen Kunstausdruck. Mit Ernst Fuchs, Anton Lehmden, Arik Brauer, Wolfgang Hollegha und Josef Mikl gründet er die Hundsgruppe. 1951 wendet er sich von der Phantastik ab und beginnt mit seinen Blindmalereien. Zeitgleich entstehen erste Übermalungen denen er sich bis Mitte der 60er Jahre intensiv widmet. 1956 wird Rainer gemeinsam mit Josef Mikl, Wolfgang Hollegha und Markus Prachensky Mitglied der Malergruppe der Galerie St. Stephan. 1959 gründet Rainer mit Ernst Fuchs und Friedensreich Hundertwasser die Künstlergruppe Pinatorium, die bis 1968 bestehen bleibt. Ab Mitte der 60er Jahre startet er seine Experimente unter Drogenrausch und beschäftigt sich mit der Malerei von Geisteskranken. In dieser Zeit entstehen auch Rainers Grimassenphotos mit und ohne Übermalung. In Folge erweitert er sein künstlerisches Schaffen durch die Medien Video und Film. 1981 folgt die Berufung an die Akademie der bildenden Künste in Wien (emeritiert 1995) und Rainer wird Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. 2009 wird das Arnulf Rainer Museum in Frauenbad in Baden eröffnet. 1966 erhält Arnulf Rainer den Österreichischen Staatspreis für Graphik. 1978 vertritt er Österreich auf der Biennale von Venedig und erhält den großen Österreichischen Staatspreis. 2015 wird Rainer das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst verliehen.