Künstlerauswahl

Fernand Leger

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    FERNAND LEGER
    LA PARADE - 1953
    Farblithographie, Auflage: 300
    66 x 48 cm
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    FERNAND LEGER
    COMPOSITION DEUX OISEAUX - 1953
    Farblithographie, Auflage: 75
    50 x 65 cm

Fernand LÉGER wurde 1881 in Argentan (Normandie) geboren. Von 1897 bis 1899 absolviert er eine Lehre bei einem Architekten in Caen. 1900 geht er nach Paris und arbeitet bei einem Architekturzeichner. Nach dem Militärdienst studiert Léger an der École nationale supérieure des Arts Décoratifs und an der Académie Julian. Léger arbeitet zeitlebens in verschiedenen Kunstgattungen, darunter Malerei, Film, Illustration, Glas, Keramik und Design. 1912 sind Légers Werke zum ersten Mal in der Galerie Kahnweiler, in Paris, zu sehen. 1924 eröffnet er die Académie de l’Art Moderne, ein Atelier, das er sich mit dem französischen Kubisten Amédée Ozenfant teilt. Das in Paris entstandene Frühwerk Légers ist vom Impressionismus und ab 1909 vom Kubismus beeinflusst. Neben Picasso und Braque fand Léger neue Wege dreidimensionale Formen auf einer flachen Oberfläche abzubilden. Er verwendet geometrische Formen wie Zylinder, Kubus und Kegel und entwickelt seinen eigenen kubistisch geprägten Stil. Nach dem Ersten Weltkrieg beginnt Léger die Période mecanique in der er technische Gegenstände wie Schrauben und Kurbelwellen malt. Diese Elemente reflektieren sowohl die Kriegsmaschinerie des Ersten Weltkrieges, als auch die urbane Industrielandschaft. Nach 1918 entsteht die Bilderreihe zur Welt der Großstadt. 1925 entwirft er Wandgemälde für den Pavillon de l’Esprit Nouveau, dem vom Architekten Le Corbusier für die Pariser Weltausstellung für Kunstgewerbe und Industriedesign geschaffenen Gebäude. 1931 reist Léger zum ersten Mal in die USA. Von 1940 bis 1945 lebt er im New Yorker Exil und unterrichtet an der Yale University in New Haven. 1945 kehrt er nach Frankreich zurück. 1960 wird in Biot (F) das Musée Fernand Léger eröffnet. Am 17. August 1955 stirbt Fernand Léger in Gif-sur-Yvette bei Paris in seinem Atelier.