Fer­nand LÉGER wurde 1881 in Argen­tan (Nor­mandie) geboren. Von 1897 bis 1899 absolviert er eine Lehre bei einem Architek­ten in Caen. 1900 geht er nach Paris und arbeit­et bei einem Architek­turze­ich­n­er. Nach dem Mil­itär­di­enst studiert Léger an der École nationale supérieure des Arts Déco­rat­ifs und an der Académie Julian. Léger arbeit­et zeitlebens in ver­schiede­nen Kun­st­gat­tun­gen, darunter Malerei, Film, Illus­tra­tion, Glas, Keramik und Design. 1912 sind Légers Werke zum ersten Mal in der Galerie Kah­n­weil­er, in Paris, zu sehen. 1924 eröffnet er die Académie de l’Art Mod­erne, ein Ate­lier, das er sich mit dem franzö­sis­chen Kubis­ten Amédée Ozen­fant teilt. Das in Paris ent­standene Früh­w­erk Légers ist vom Impres­sion­is­mus und ab 1909 vom Kubis­mus bee­in­flusst. Neben Picas­so und Braque fand Léger neue Wege drei­di­men­sion­ale For­men auf ein­er flachen Ober­fläche abzu­bilden. Er ver­wen­det geometrische For­men wie Zylin­der, Kubus und Kegel und entwick­elt seinen eige­nen kubis­tisch geprägten Stil. Nach dem Ersten Weltkrieg begin­nt Léger die Péri­ode mecanique in der er tech­nis­che Gegen­stände wie Schrauben und Kurbel­wellen malt. Diese Ele­mente reflek­tieren sowohl die Kriegs­maschiner­ie des Ersten Weltkrieges, als auch die urbane Indus­trieland­schaft. Nach 1918 entste­ht die Bilder­rei­he zur Welt der Großs­tadt. 1925 entwirft er Wandgemälde für den Pavil­lon de l’Esprit Nou­veau, dem vom Architek­ten Le Cor­busier für die Paris­er Weltausstel­lung für Kun­st­gewerbe und Indus­triedesign geschaf­fe­nen Gebäude. 1931 reist Léger zum ersten Mal in die USA. Von 1940 bis 1945 lebt er im New York­er Exil und unter­richtet an der Yale Uni­ver­si­ty in New Haven. 1945 kehrt er nach Frankre­ich zurück. 1960 wird in Biot (F) das Musée Fer­nand Léger eröffnet. Am 17. August 1955 stirbt Fer­nand Léger in Gif-sur-Yvette bei Paris in seinem Atelier.

Fer­nand LÉGER wurde 1881 in Argen­tan (Nor­mandie) geboren. Von 1897 bis 1899 absolviert er eine Lehre bei einem Architek­ten in Caen. 1900 geht er nach Paris und arbeit­et bei einem Architek­turze­ich­n­er. Nach dem Mil­itär­di­enst studiert Léger an der École nationale supérieure des Arts Déco­rat­ifs und an der Académie Julian. Léger arbeit­et zeitlebens in ver­schiede­nen Kun­st­gat­tun­gen, darunter Malerei, Film, Illus­tra­tion, Glas, Keramik und Design. 1912 sind Légers Werke zum ersten Mal in der Galerie Kah­n­weil­er, in Paris, zu sehen. 1924 eröffnet er die Académie de l’Art Mod­erne, ein Ate­lier, das er sich mit dem franzö­sis­chen Kubis­ten Amédée Ozen­fant teilt. Das in Paris ent­standene Früh­w­erk Légers ist vom Impres­sion­is­mus und ab 1909 vom Kubis­mus bee­in­flusst. Neben Picas­so und Braque fand Léger neue Wege drei­di­men­sion­ale For­men auf ein­er flachen Ober­fläche abzu­bilden. Er ver­wen­det geometrische For­men wie Zylin­der, Kubus und Kegel und entwick­elt seinen eige­nen kubis­tisch geprägten Stil. Nach dem Ersten Weltkrieg begin­nt Léger die Péri­ode mecanique in der er tech­nis­che Gegen­stände wie Schrauben und Kurbel­wellen malt. Diese Ele­mente reflek­tieren sowohl die Kriegs­maschiner­ie des Ersten Weltkrieges, als auch die urbane Indus­trieland­schaft. Nach 1918 entste­ht die Bilder­rei­he zur Welt der Großs­tadt. 1925 entwirft er Wandgemälde für den Pavil­lon de l’Esprit Nou­veau, dem vom Architek­ten Le Cor­busier für die Paris­er Weltausstel­lung für Kun­st­gewerbe und Indus­triedesign geschaf­fe­nen Gebäude. 1931 reist Léger zum ersten Mal in die USA. Von 1940 bis 1945 lebt er im New York­er Exil und unter­richtet an der Yale Uni­ver­si­ty in New Haven. 1945 kehrt er nach Frankre­ich zurück. 1960 wird in Biot (F) das Musée Fer­nand Léger eröffnet. Am 17. August 1955 stirbt Fer­nand Léger in Gif-sur-Yvette bei Paris in seinem Atelier.


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