Alexander Strohte

Ausstel­lung vom 14.10.2020 – 21.11.2020

Die ersten ab 1985 ent­stande­nen abstrak­ten Seestücke Alexan­der Stro­ht­es weisen mit ihren pas­tos aufge­tra­ge­nen Farb­schicht­en starke Rem­i­niszen­zen an glück­lich-verk­lärte sub­jek­tive Erin­nerun­gen auf. In den fol­gen­den Jahren erweit­ert sich das Sujet um immer wiederkehrende Bezüge auf die antike pagane Mytholo­gie. Versinnbildlichun­gen der christlichen Mytholo­gie fol­gen. Die reini­gende Kraft des Wassers ste­ht im Mit­telpunkt. Ab 2000 beschäftigt sich der Kün­stler mit dem bedro­ht­en Leben­sraum Meer und es fol­gt die Auseinan­der­set­zung mit dem zer­stören­den Meer als über­mächtige Bedro­hung für den Men­schen. In seinen neuen Arbeit­en brechen die Farbflächen auf und geben das mit Bunts­tiften und mit Pastell skizzierte kom­pos­i­torische Gerüst sein­er Werke preis. Der fließende Rhyth­mus in den Werken Stro­ht­es bezieht sich auf einen uni­ver­salen Code – den über­all gegen­wär­ti­gen Rhyth­mus von Ebbe und Flut, von Neu­mond und Voll­mond, der unser aller Leben bes­timmt. In der Ausstel­lung wer­den aktuelle Arbeit­en des Kün­stlers gezeigt