Gabriele Kutschera-Bischof

Ausstel­lung vom 03.06.2020 – 11.07.2020

Seit über 40 Jahren wid­met sich Gabriele Kutschera ein­er Tech­nik und einem Mate­r­i­al, dem Schmieden von Eisen. Die Grund­la­gen dazu erwarb sich die Kün­st­lerin in ein­er alten Kun­stschmiede. Schmieden braucht wie jede Umfor­mung Zeit und Geduld. Jed­er Ham­mer­schlag bringt eine Verän­derung. Es ist ein reduziertes, rhyth­mis­ches Arbeit­en, ein Rhyth­mus von Span­nen und Loslassen. Aus Vierkantstäben schmiedet Gabriele Kutschera Lanzen, Blät­ter- und Knoten­ste­len, dabei wen­det sie alle möglichen Tech­niken an: sie schlägt, biegt, häm­mert, dreht und spal­tet das Eisen. Zu ihren Lieblings­for­men wer­den die Pad­del und die Schnüre, die sie zu raumer­obern­den Objek­ten verbindet. Dem Betra­chter prägt sich das Wech­sel­spiel sich öff­nen­der und verdich­t­en­der For­men ein.

In der Ausstel­lung wer­den Eisen­plas­tiken aus den Jahren 2009 bis 2019 gezeigt.

Link zu Par­nass, Stu­dio Diary: Gabriele Kutschera im Parnass