Gottfried Salzmann

Ausstel­lung vom 04.03.2020 – 01.06.2020

Nach seinem Studi­um in Wien und Paris hat sich Got­tfried Salz­mann rasch in der Kun­st­szene als inter­na­tion­al anerkan­nter Aquarel­list etabliert und beherrscht die Aquarell­malerei wie kaum ein ander­er. Salz­mann hat sich mit ver­schieden­sten Kun­strich­tun­gen der mod­er­nen und zeit­genös­sis­chen Kun­st befasst. Er sucht nach Inter­ak­tio­nen mit Zeich­nung, Gravur, Pho­togra­phie, Acryl und Ölmalerei und wen­det in seinen Werken ver­schiedene Tech­niken zugle­ich an.
Durch neue Sichtweisen, Per­spek­tiv­en und Ein­flüsse der informellen Kun­st gelingt ihm ein Spiel zwis­chen Gegen­ständlichkeit und Abstrak­tion und gibt damit der Aquarell­malerei neue Impulse. In seinen Werken bringt er die Poe­sie der Städte und Land­schaften zum Vorschein, malt und ver­wan­delt diese.
Sein Marken­ze­ichen sind die präzise und klein­teilig erstell­ten Werke. Waren es früher Land­schaften, so fol­gten später Serien aus Großstädten, beson­ders bekan­nt aus sein­er Zeit in New York.

Der Kün­stler hat bere­its in zahlre­ichen inter­na­tionalen Gale­rien und Museen in Europa, Japan und den Vere­inigten Staat­en aus­gestellt, wie zum Beispiel in der Alberti­na (Wien), dem Salzburg Muse­um, dem Muse­um Essl (Wien), dem Kun­st­mu­se­um (Vaduz), der Bib­lio­thèque Nationale de Paris und dem STRABAG Kun­st­fo­rum (Wien). Die Alberti­na ver­fügt über eine eigene Samm­lung sein­er Aquarelle.

Klaus Albrecht Schröder, Direk­tor der Alberti­na, for­muliert Salz­manns Einzi­gar­tigkeit fol­gen­der­maßen: „Für die Alberti­na zählt die muse­um­seigene Samm­lung an Salz­mann Aquarellen zum kost­barsten Schatz. Salz­mann behauptet sich in der Kette von Albrecht Dür­er über Josef von Alt bis zum späten Klee als legit­imer Erbe und Nach­fol­ger, nicht als Epigone. Mit Got­tfried Salz­mann wurde nicht nur eine schein­bar längst abge­graste Gat­tung wie jen­er der Land­schaft­skun­st und Stadtve­dute, son­dern auch die uner­schöpflichen Möglichkeit­en ein­er zu Unrecht in den Hin­ter­grund getrete­nen Tech­nik reha­bil­i­tiert.“ Auf der Suche nach Motiv­en und deren Umset­zung wen­det Got­tfried Salz­mann sich, als ein­er der ersten Aquarell­maler nach 1945, anderen Kun­strich­tun­gen der mod­er­nen und zeit­genös­sis­chen Kun­st zu. „Salz­mann unter­nahm es, wesentliche Erken­nt­nisse des mod­er­nen Bild­denkens für das davon kaum berührte Gebi­et des Aquarells frucht­bar zu machen. Dazu gehört vor allem, dass die Bild­mit­tel nicht voll­ständig im Dienst am Motiv aufge­hen, son­dern sich von diesem emanzip­ieren und eine eigene Sprache ausbilden.“

Seit 1969 ist Got­tfried Salz­mann mit Arbeit­en in der Galerie Welz vertreten. In der kom­menden Ausstel­lung wer­den Werke aus allen Schaf­fenspe­ri­o­den bis hin zu seinen aktuellen Arbeit­en, col­lagierte Land­schaften, gezeigt.