Max Weiler

Ausstel­lung vom 18.07.2020 – 31.08.2020

Max Weil­er (1910 - 2001) war ein­er der bedeu­tend­sten und pro­duk­tivsten europäis­chen Maler und Zeich­n­er sein­er Gen­er­a­tion. Er war ein Kün­stler, der seit seinen Anfän­gen 1930 mit den Arbeit­en auf Papi­er ein weites Feld autonomer Find­ung erschlossen und bis zulet­zt kon­se­quent an seinem unver­wech­sel­baren Werk gear­beit­et hat.
Mit den in der ersten Hälfte der 1960er Jahre ent­stande­nen Bildern gelang Weil­er der Durch­bruch seines bish­eri­gen Strebens, Natur­prozesse in Malerei umzuset­zen. In seinen Bildern „Wie eine Land­schaft“ hat Weil­er für sich jene kün­st­lerischen Lösun­gen gefun­den, die für alles Weit­ere von entschei­den­der Bedeu­tung waren.
Die Bild­serie „Wie eine Land­schaft“ hat Weil­er noch in Tirol begonnen. Dieser Werkkom­plex spiegelt die Ver­bun­den­heit des Kün­stlers mit der Land­schaft Tirols wider und schlägt eine Brücke zu sein­er zweit­en Leben­shälfte, die er seit der Beru­fung an die Akademie der bilden­den Kün­ste im Jahr 1964 haupt­säch­lich in Wien verbringt.
In der Fest­spielausstel­lung zeigt die Galerie Ölbilder und Papier­ar­beit­en aus dem Werkkom­plex „Wie eine Land­schaft“ von 1961 — 1966.

Fotos © Robert Najar