Pressetexte und Bilder zum Download
Pressetext HERMANN KREMSMAYER | FRIEDRICH DANIELIS | 17.01. – 04.03.2026
Ausstellungseröffnung: Samstag, 17. Jänner 2026, 11 – 13 Uhr
HERMANN KREMSMAYER
NEUE ARBEITEN
Künstlergespräch um 11:30 Uhr
Für den in Wien lebenden, aus Salzburg stammenden Maler Hermann Kremsmayer sind Farben zunächst reine Daseinsfreude. Mit seinen intensiven, großflächigen Farbkompositionen auf Leinwand wurde Kremsmayer bekannt. Oft Nass-in-Nass gemalt, begeben sich die Farben in ein gemeinsames Bad. Für den Künstler besteht die Welt der Malerei aus drei Zutaten – Farbe, Licht und Raum. Er verbindet den Reichtum an Freiheit der modernen Malerei mit der Tradition der Lichtdarstellung und ihrer Schatten. Räume baut der Maler als Gedankenwelten, als sinnliche Emotionsräume, als ideales Gegenüber für Fantasien. „Es ist ein eleganter Durchstoß, der Kremsmayer gelingt: auf einem stofflich und farblich höchst sorgfältig ausgelegten Grund genügen ihm ein paar Pinselstriche, und wie durch ein unerwartet geöffnetes Fenster fällt der Blick ein paar Jahrtausende in der Gattungsgeschichte zurück.“ (K.M. Gauß)
In der Ausstellung werden neue Arbeiten des Künstlers gezeigt, in denen er Betrachter*innen einlädt, in diese fantastischen Farbwelten einzutauchen.
Im 1. Stock
FRIEDRICH DANIELIS (1944 — 2021)
MALEREIEN ZUR MUSIK
Friedrich Danielis ist ein Solitär in der österreichischen Gegenwartskunst. Das Erfassen von Themen in Bildzyklen ist ein Charakteristikum des Künstlers. Sein Interesse galt der Veränderung und Abwandlung eines fortlaufenden Grundthemas. So entstanden innerhalb eines Bildzyklus durchdachte Kompositionen in denen Formen und Strukturen immer wieder neu variiert wurden und in denen seine Leidenschaft für unterschiedliche Techniken und Materialien, ob in der Malerei oder in der Zeichnung, stets sichtbar wurden. In der Ausstellung werden Pastelle und Gouachen auf Papier, sowie Eitemperaarbeiten auf Leinwand, unter anderem aus Bildzyklen von Mozart und Mahler, gezeigt.
AUSSTELLUNGSDAUER: 17. Jänner – 4. März 2026
Einladung HERMANN KREMSMAYER | 17.01. – 04.03.2026
Einladung FRIEDRICH DANIELIS | 17.01. – 04.03.2026
Download: PDF-Einladung
Pressetext NIEVES SALZMANN | PAUL FLORA | 06.12.2025 – 14.01.2026
Ausstellungseröffnung: Samstag, 06. Dezember 2025, 11 – 13 Uhr
NIEVES SALZMANN
NEUE ARBEITEN
Künstlergespräch um 11:30 Uhr
Nieves Salzmann, 1976 in Les Lilas in Frankreich geboren, beschäftigt sich in ihrem malerischen Werk mit der Darstellung von Landschaften und urbanen Räumen – verlassenen Randbezirken, Industriegebieten und meist menschenleeren Orten. Ihre besondere Faszination gilt dabei Perspektiven, Straßenverläufen und Spuren, Linien die in die Ferne ziehen und vom Betrachter weitergeführt werden können. Diese visuellen Eindrücke und Vorstellungen überträgt die Künstlerin auf verschiedenste Bildträger wie Papier, Leinwand, Holz und Plexiglas. Die vielschichtigen, meist in Öl und Graphit ausgeführten atmosphärischen Kompositionen sind zwar gegenständlich, aber nicht durchgearbeitet. Die Motive sind erkennbar, doch bewusst unvollständig und oft skizzenhaft gehalten. Nieves Salzmann lebt und arbeitet in Paris. Mit ihren Werken ist die Künstlerin seit 2011 in der Galerie Welz vertreten. In der Ausstellung sind neue Arbeiten zu sehen, darunter auch Werke, die nach ihrer letzten Reise nach Japan entstanden sind.
Im 1. Stock
PAUL FLORA (1922 — 2009)
ZEICHNUNGEN UND GRAFIKEN
Der Zeichner und Karikaturist Paul Flora, 1922 in Glurns in Südtirol geboren, zählt mit seinen charakteristischen Zeichnungen und seinem umfangreichen druckgrafischen Werk zu den wichtigsten Künstlern der österreichischen Nachkriegszeit, der für seine markanten, humorvollen und satirischen Werke bekannt wurde. Paul Flora lebte und arbeitete in Innsbruck. In der aktuellen Ausstellung werden Zeichnungen, Lithografien und Radierungen, in denen sich die feinsinnige Beobachtungsgabe des Künstlers widerspiegelt, gezeigt.
AUSSTELLUNGSDAUER: 6. Dezember 2025 – 14. Jänner 2026
Einladung NIEVES SALZMANN | 06.12.2025 – 14.01.2026
Einladung PAUL FLORA | 06.12.2025 – 14.01.2026
Pressetext HANNES MLENEK | DRUCKGRAFIK NACH 1945 | 25.10.2025 – 03.12.2025
Download: PDF-Pressetext | Download: Ausstellungs-Bild | Download: Ausstellungs-Bild
Ausstellungseröffnung: Samstag, 25. Oktober 2025, 11 – 13 Uhr
HANNES MLENEK
HOMO HUMANUS
BUCHPRÄSENTATION am 7.11.2025, 17 bis 19 Uhr
HOMO HUMANUS, Sammlung Werner Trenker
Einführende Worte Roman Grabner, Bruseum Graz
Zentrales Thema des Künstlers ist der menschliche Körper. Mit expressiven, in einem Stück gesetzten Linien, basierend auf dem Schwung und der Kraft der eigenen Körperlichkeit, setzt Hannes Mlenek Fragmente des Figürlichen auf das Blatt. Das Wissen um die Natur ist dabei stets Bezugspunkt in den Werken des Künstlers. Mlenek führt seine Arbeiten jedoch weit darüber hinaus, sowohl im Sinne eines gedanklichen und inhaltlichen Konzeptes, sowie auch in ihrer Dimension, indem sie unmissverständlich stets den Raum für sich beanspruchen. Hannes Mlenek lebt und arbeitet in Wien.
Im 1. Stock
DRUCKGRAFIK NACH 1945
Nach 1945 erfindet sich die Kunst neu – Künstlerinnen und Künstler hinterfragen Grenzen, heben sie auf und lassen Raum für neue Formen und Ideen. Statt Stilvorgaben dominieren individuelle Ansätze. In der Ausstellung werden Positionen der Kunst nach 1945 – von den Aufbrüchen der Nachkriegszeit bis zu den Entwicklungen der Gegenwart, u.a. von Karel Appel, Le Corbusier, Jean Dubuffet, Sam Francis, Hans Hartung, Kurt Kocherscheidt und Henri Michaux gezeigt.
AUSSTELLUNGSDAUER: 25. Oktober – 03. Dezember 2025