Pressetexte und Bilder zum Download
Pressetext NICOLE BOTTET | KARL KORAB | 02.05. – 10.06.2026
Ausstellungseröffnung: Samstag, 2. Mai 2026, 11 – 13 Uhr
NICOLE BOTTET
Künstlergespräch um 11.30 Uhr
Nicole Bottet, 1942 in Pontoise geboren, studierte an der École nationale supérieure des Beaux-Arts in Paris. Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens stehen das Stillleben sowie die für sie charakteristischen floralen Motive.
In ihren Werken hält Bottet die Ästhetik des Alltäglichen fest. Bevorzugt arbeitet sie mit Ölfarben auf Papier und Leinwand und verbindet diese mit Kohlestiftzeichnungen sowie Collagetechniken. Die subtile, fein abgestimmte Farbigkeit ihrer Bilder akzentuiert sie durch den gezielten Einsatz von Blattgold und Blattsilber, wodurch eine besondere Leuchtkraft entsteht.
Mit ihrer zwischen Abstraktion und Naturalismus changierenden Malerei schafft sie eine unverwechselbare Atmosphäre und rückt die Poesie der alltäglichen Dinge in den Mittelpunkt. Seit ihrer ersten Ausstellung 1973 in Paris folgten jährlich Präsentationen in Museen und Galerien in Europa und Japan. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Paris.
Im 1. Stock
KARL KORAB – Arbeiten auf Papier und Leinwand
Karl Korab, 1937 in Falkenstein (NÖ) geboren, studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Seit 1980 lebt und arbeitet der Künstler in Sonndorf im Waldviertel. Das Werk des vielseitigen Künstlers umfasst Ölbilder, Collagen und Grafiken. In seinen Arbeiten konzentriert sich Korab auf Stillleben und Landschaften. Aus seinem realen Umfeld heraus entwickelt er eine eigene, unverwechselbare Architektur. Durch eine feinsinnige Abstraktion öffnet er den Blick der Betrachtenden und schafft Raum für neue Interpretationen.
„Ich will gestalten, eine für mich neue Wirklichkeit erzeugen und in meiner erfundenen oder erarbeiteten Bildsprache formulieren. Das ist mein Anliegen.“ Karl Korab
In der Ausstellung werden Papier- und Leinwandarbeiten des Künstlers gezeigt
AUSSTELLUNGSDAUER: 2. Mai bis 10. Juni 2026
Einladung NICOLE BOTTET | 02.05. – 10.06.2026
Einladung KARL KORAB | 02.05. – 10.06.2026
Pressetext JOSEF MIKL | JOSEF PILLHOFER | KUNST NACH 1950 | 07.03. – 29.04.2026
Ausstellungseröffnung: Samstag, 7. März 2026, 11 – 13 Uhr
JOSEF MIKL (1929 – 2008)
JOSEF PILLHOFER (1921 – 2010)
KÜNSTLERFREUNDE IM DIALOG
MALEREI UND SKULPTUR
Zur Eröffnung um 11.30 Uhr spricht Günther Holler-Schuster
Josef Mikl gehört gemeinsam mit Wolfgang Hollegha, Markus Prachensky und Arnulf Rainer zu den prägenden Persönlichkeiten der österreichischen Nachkriegsmalerei. In seinen frühen Arbeiten stand der menschliche Körper im Mittelpunkt. Im Laufe der Zeit löste sich Mikl jedoch immer stärker von der gegenständlichen Darstellung: Farbflächen verdichteten sich, Körperformen wurden reduziert. Ab den 1990er Jahren prägten dynamische Diagonalen seine Bilder, die Malweise wurde freier, leichter und erreichte eine große gestalterische Offenheit.
Das Werk von Josef Pillhofer zeichnet sich durch seine große Vielfalt aus. Von Beginn an interessierte ihn die Frage nach der Form im Raum. Ausgangspunkt seiner Skulpturen waren häufig Naturformen, die er aufgriff, vereinfachte und neu zusammensetzte. Trotz dieser Abstraktion blieb die menschliche Figur ein zentrales Thema. Pillhofer arbeitete vor allem mit klassischen Materialien wie Stein und Bronze.
Die Ausstellung bringt Werke der langjährigen Künstlerfreunde Josef Mikl und Josef Pillhofer zusammen und lädt dazu ein, Malerei und Skulptur im spannenden Dialog zu entdecken.
Im 1. Stock
KUNST NACH 1950
In den 1950er Jahren stand die abstrakte Kunst für Aufbruch und neue Freiheit. Ob klare geometrische Formen oder spontane, gestische Malerei – viele Künstlerinnen und Künstler suchten nach neuen Wegen des Ausdrucks. Gleichzeitig blieb auch die Darstellung des Menschen wichtig und die Figuration erlebte eine bewusste Rückkehr. Seit den 1990er Jahren bis heute zeigt sich die europäische Kunst so vielfältig wie nie zuvor. Unterschiedlichste Themen, Stile und Ausdrucksformen stehen nebeneinander und laden dazu ein, Kunst ganz individuell zu entdecken und zu erleben. In der Ausstellung werden unter anderem Werke von Aduatz bis Zens gezeigt.
AUSSTELLUNGSDAUER: 7. März – 29. April 2026
Einladung JOSEF MIKL | JOSEF PILLHOFER | 07.03. – 29.04.2026
Einladung KUNST NACH 1950 | 07.03. – 29.04.2026
Pressetext HERMANN KREMSMAYER | FRIEDRICH DANIELIS | 17.01. – 04.03.2026
Ausstellungseröffnung: Samstag, 17. Jänner 2026, 11 – 13 Uhr
HERMANN KREMSMAYER
NEUE ARBEITEN
Künstlergespräch um 11:30 Uhr
Für den in Wien lebenden, aus Salzburg stammenden Maler Hermann Kremsmayer sind Farben zunächst reine Daseinsfreude. Mit seinen intensiven, großflächigen Farbkompositionen auf Leinwand wurde Kremsmayer bekannt. Oft Nass-in-Nass gemalt, begeben sich die Farben in ein gemeinsames Bad. Für den Künstler besteht die Welt der Malerei aus drei Zutaten – Farbe, Licht und Raum. Er verbindet den Reichtum an Freiheit der modernen Malerei mit der Tradition der Lichtdarstellung und ihrer Schatten. Räume baut der Maler als Gedankenwelten, als sinnliche Emotionsräume, als ideales Gegenüber für Fantasien. „Es ist ein eleganter Durchstoß, der Kremsmayer gelingt: auf einem stofflich und farblich höchst sorgfältig ausgelegten Grund genügen ihm ein paar Pinselstriche, und wie durch ein unerwartet geöffnetes Fenster fällt der Blick ein paar Jahrtausende in der Gattungsgeschichte zurück.“ (K.M. Gauß)
In der Ausstellung werden neue Arbeiten des Künstlers gezeigt, in denen er Betrachter*innen einlädt, in diese fantastischen Farbwelten einzutauchen.
Im 1. Stock
FRIEDRICH DANIELIS (1944 — 2021)
MALEREIEN ZUR MUSIK
Friedrich Danielis ist ein Solitär in der österreichischen Gegenwartskunst. Das Erfassen von Themen in Bildzyklen ist ein Charakteristikum des Künstlers. Sein Interesse galt der Veränderung und Abwandlung eines fortlaufenden Grundthemas. So entstanden innerhalb eines Bildzyklus durchdachte Kompositionen in denen Formen und Strukturen immer wieder neu variiert wurden und in denen seine Leidenschaft für unterschiedliche Techniken und Materialien, ob in der Malerei oder in der Zeichnung, stets sichtbar wurden. In der Ausstellung werden Pastelle und Gouachen auf Papier, sowie Eitemperaarbeiten auf Leinwand, unter anderem aus Bildzyklen von Mozart und Mahler, gezeigt.
AUSSTELLUNGSDAUER: 17. Jänner – 4. März 2026
Einladung HERMANN KREMSMAYER | 17.01. – 04.03.2026
Einladung FRIEDRICH DANIELIS | 17.01. – 04.03.2026
Download: PDF-Einladung