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Pressetext ANNEROSE RIEDL & ALOIS RIEDL | MARTIN STAUFNER | 13.06. – 15.07.2026
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Ausstellungseröffnung: Samstag, 13. Juni 2026, 11 – 13 Uhr
ANNEROSE RIEDL & ALOIS RIEDL
Zur Eröffnung spricht um 11.30 Uhr Dr. Johannes Jetschgo
Alois Riedl (*1935) zählt zu den eigenständigen Positionen der österreichischen Gegenwartskunst. Als Autodidakt entwickelte er seit den 1960er-Jahren eine charakteristische Bildsprache zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Ausgangspunkt vieler Arbeiten sind alltägliche Objekte. Alltägliches wird außergewöhnlich: Alois Riedl verwandelt Möbel und vertraute Formen in kraftvolle, reduzierte Bildkörper.
Annerose Riedl (*1949) gehört zu den wichtigen Positionen der zeitgenössischen figurativen Skulptur im österreichisch-bayerischen Raum. Ihre meist aus Lindenholz geschnitzten weiblichen Figuren zeichnen sich durch eine archaisch reduzierte Formensprache und eine ruhige, kraftvolle Präsenz aus. Es sind keine idealisierten Porträts, sondern charakterstarke Gestalten, die Stärke und stille Selbstbehauptung verkörpern.
Im 1. Stock
MARTIN STAUFNER
Zur Eröffnung spricht um 11.30 Uhr Dr. Johannes Jetschgo
Martin Staufner (*1964) thematisiert in seinen Zeichnungen, Malereien und Druckgrafiken Stadtlandschaften, Naturmotive und persönliche Bildnotizen. Unterwegs gesehen, künstlerisch verdichtet: Martin Staufner fängt Orte, Stimmungen und Momente ein. Zwischen genauer Beobachtung und freier Interpretation entstehen Arbeiten, die den Blick schärfen und das Gesehene neu erfahrbar machen.
AUSSTELLUNGSDAUER: 13. Juni bis 15. Juli 2026
Einladung ANNEROSE RIEDL & ALOIS RIEDL | 13.06. – 15.07.2026
Einladung MARTIN STAUFNER | 13.06. – 15.07.2026
Pressetext NICOLE BOTTET | KARL KORAB | 02.05. – 10.06.2026
Ausstellungseröffnung: Samstag, 2. Mai 2026, 11 – 13 Uhr
NICOLE BOTTET
Künstlergespräch um 11.30 Uhr
Nicole Bottet, 1942 in Pontoise geboren, studierte an der École nationale supérieure des Beaux-Arts in Paris. Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens stehen das Stillleben sowie die für sie charakteristischen floralen Motive.
In ihren Werken hält Bottet die Ästhetik des Alltäglichen fest. Bevorzugt arbeitet sie mit Ölfarben auf Papier und Leinwand und verbindet diese mit Kohlestiftzeichnungen sowie Collagetechniken. Die subtile, fein abgestimmte Farbigkeit ihrer Bilder akzentuiert sie durch den gezielten Einsatz von Blattgold und Blattsilber, wodurch eine besondere Leuchtkraft entsteht.
Mit ihrer zwischen Abstraktion und Naturalismus changierenden Malerei schafft sie eine unverwechselbare Atmosphäre und rückt die Poesie der alltäglichen Dinge in den Mittelpunkt. Seit ihrer ersten Ausstellung 1973 in Paris folgten jährlich Präsentationen in Museen und Galerien in Europa und Japan. Die Künstlerin lebt und arbeitet in Paris.
Im 1. Stock
KARL KORAB – Arbeiten auf Papier und Leinwand
Karl Korab, 1937 in Falkenstein (NÖ) geboren, studierte an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Seit 1980 lebt und arbeitet der Künstler in Sonndorf im Waldviertel. Das Werk des vielseitigen Künstlers umfasst Ölbilder, Collagen und Grafiken. In seinen Arbeiten konzentriert sich Korab auf Stillleben und Landschaften. Aus seinem realen Umfeld heraus entwickelt er eine eigene, unverwechselbare Architektur. Durch eine feinsinnige Abstraktion öffnet er den Blick der Betrachtenden und schafft Raum für neue Interpretationen.
„Ich will gestalten, eine für mich neue Wirklichkeit erzeugen und in meiner erfundenen oder erarbeiteten Bildsprache formulieren. Das ist mein Anliegen.“ Karl Korab
In der Ausstellung werden Papier- und Leinwandarbeiten des Künstlers gezeigt
AUSSTELLUNGSDAUER: 2. Mai bis 10. Juni 2026
Einladung NICOLE BOTTET | 02.05. – 10.06.2026
Einladung KARL KORAB | 02.05. – 10.06.2026
Pressetext JOSEF MIKL | JOSEF PILLHOFER | KUNST NACH 1950 | 07.03. – 29.04.2026
Ausstellungseröffnung: Samstag, 7. März 2026, 11 – 13 Uhr
JOSEF MIKL (1929 – 2008)
JOSEF PILLHOFER (1921 – 2010)
KÜNSTLERFREUNDE IM DIALOG
MALEREI UND SKULPTUR
Zur Eröffnung um 11.30 Uhr spricht Günther Holler-Schuster
Josef Mikl gehört gemeinsam mit Wolfgang Hollegha, Markus Prachensky und Arnulf Rainer zu den prägenden Persönlichkeiten der österreichischen Nachkriegsmalerei. In seinen frühen Arbeiten stand der menschliche Körper im Mittelpunkt. Im Laufe der Zeit löste sich Mikl jedoch immer stärker von der gegenständlichen Darstellung: Farbflächen verdichteten sich, Körperformen wurden reduziert. Ab den 1990er Jahren prägten dynamische Diagonalen seine Bilder, die Malweise wurde freier, leichter und erreichte eine große gestalterische Offenheit.
Das Werk von Josef Pillhofer zeichnet sich durch seine große Vielfalt aus. Von Beginn an interessierte ihn die Frage nach der Form im Raum. Ausgangspunkt seiner Skulpturen waren häufig Naturformen, die er aufgriff, vereinfachte und neu zusammensetzte. Trotz dieser Abstraktion blieb die menschliche Figur ein zentrales Thema. Pillhofer arbeitete vor allem mit klassischen Materialien wie Stein und Bronze.
Die Ausstellung bringt Werke der langjährigen Künstlerfreunde Josef Mikl und Josef Pillhofer zusammen und lädt dazu ein, Malerei und Skulptur im spannenden Dialog zu entdecken.
Im 1. Stock
KUNST NACH 1950
In den 1950er Jahren stand die abstrakte Kunst für Aufbruch und neue Freiheit. Ob klare geometrische Formen oder spontane, gestische Malerei – viele Künstlerinnen und Künstler suchten nach neuen Wegen des Ausdrucks. Gleichzeitig blieb auch die Darstellung des Menschen wichtig und die Figuration erlebte eine bewusste Rückkehr. Seit den 1990er Jahren bis heute zeigt sich die europäische Kunst so vielfältig wie nie zuvor. Unterschiedlichste Themen, Stile und Ausdrucksformen stehen nebeneinander und laden dazu ein, Kunst ganz individuell zu entdecken und zu erleben. In der Ausstellung werden unter anderem Werke von Aduatz bis Zens gezeigt.
AUSSTELLUNGSDAUER: 7. März – 29. April 2026