Paul FLORA, 1922 in Glurns im Vinschgau (Südtirol) geboren, studierte von 1942 bis 1944 an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1944 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. Nach kurzer amerikanischer Gefangenschaft kehrte er 1945 nach Tirol zurück und war seither als freischaffender Künstler tätig. Sein Frühwerk wurde stark von Alfred Kubin geprägt. Noch vor 1950 bricht er radikal mit der dichten Schraffur und wendet sich der feinen, zarten Zeichnung zu. Konsequent entwickelte Flora eine unverkennbare Strichtechnik. Die ironisch-sarkastischen Zeichnungen des Graphikers, Karikaturisten und Illustrators fanden internationale Anerkennung. Er zeichnete für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften, u. a. für „Die Zeit“. 1966 nahm er an der Biennale in Venedig teil. Flora nimmt den Betrachter mit auf eine spannende Reise durch eine phantasievolle und facettenreiche Bildwelt. Magische und geheimnisvolle Landschaften, mysteriöse Gestalten zählen ebenso zum motivischen Repertoire des Künstlers wie schwarze Raben oder skurrile menschliche Figuren, die die humorvolle Seite in seinem Schaffen unterstreichen. Die in Tuschfeder oder Bleistift ausgeführten Zeichnungen bestechen durch präzise Strichführung, die seinen Arbeiten ihre besondere Ausdruckskraft verleihen. 2009 stirbt Flora im Alter von 86 Jahren in Innsbruck.
1962 – erste Ausstellung in der Galerie Welz.

Paul FLORA, 1922 in Glurns im Vinschgau (Südtirol) geboren, studierte von 1942 bis 1944 an der Akademie der Bildenden Künste in München. 1944 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen. Nach kurzer amerikanischer Gefangenschaft kehrte er 1945 nach Tirol zurück und war seither als freischaffender Künstler tätig. Sein Frühwerk wurde stark von Alfred Kubin geprägt. Noch vor 1950 bricht er radikal mit der dichten Schraffur und wendet sich der feinen, zarten Zeichnung zu. Konsequent entwickelte Flora eine unverkennbare Strichtechnik. Die ironisch-sarkastischen Zeichnungen des Graphikers, Karikaturisten und Illustrators fanden internationale Anerkennung. Er zeichnete für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften, u. a. für „Die Zeit“. 1966 nahm er an der Biennale in Venedig teil. Flora nimmt den Betrachter mit auf eine spannende Reise durch eine phantasievolle und facettenreiche Bildwelt. Magische und geheimnisvolle Landschaften, mysteriöse Gestalten zählen ebenso zum motivischen Repertoire des Künstlers wie schwarze Raben oder skurrile menschliche Figuren, die die humorvolle Seite in seinem Schaffen unterstreichen. Die in Tuschfeder oder Bleistift ausgeführten Zeichnungen bestechen durch präzise Strichführung, die seinen Arbeiten ihre besondere Ausdruckskraft verleihen. 2009 stirbt Flora im Alter von 86 Jahren in Innsbruck.
1962 – erste Ausstellung in der Galerie Welz.


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