PETER KRAWAGNA & ANNEROSE RIEDL

Ausstel­lung vom 18.07.2026 - 05.09.2026

 

 

 

 

 

Die diesjährige Fest­spielausstel­lung in der Galerie Welz wid­met sich zwei außergewöhn­lichen Posi­tio­nen der öster­re­ichis­chen Kun­st: dem Maler Peter Krawagna und dem Bild­hauer Andreas Urteil. In ein­er span­nungsvollen Gegenüber­stel­lung ent­fal­tet die Ausstel­lung einen Dia­log zwis­chen Farbe und Form, Fläche und Vol­u­men, Malerei und Skulptur.

Peter Krawagna, 1937 in Kla­gen­furt geboren, zählt seit Jahrzehn­ten zu den prä­gen­den Posi­tio­nen der öster­re­ichis­chen Gegen­warts­malerei. Seine Arbeit­en entste­hen aus unmit­tel­bar­er Natur­wahrnehmung: Licht­stim­mungen, Far­bre­flexe und land­schaftliche Ein­drücke verdichtet er zu reduzierten, klar kom­ponierten Bil­dräu­men. Ohne Vorstu­di­en entwick­elt Krawagna seine Werke direkt aus dem Moment her­aus – spon­tan, konzen­tri­ert und von großer atmo­sphärisch­er Dichte. Die Ausstel­lung präsen­tiert aktuelle Arbeit­en auf Papi­er und Leinwand.

Dem gegenüber ste­hen die Skulp­turen von Andreas Urteil (1933–1963), einem der bedeu­tend­sten öster­re­ichis­chen Bild­hauer der Nachkriegszeit. Als Schüler und Assis­tent von Fritz Wotru­ba entwick­elte Urteil eine eigen­ständi­ge, kraftvolle For­men­sprache. Trotz seines frühen Todes hin­ter­ließ er ein bemerkenswert umfan­gre­ich­es Werk in Stein, Bronze und Holz, das bis heute durch seine archais­che Klarheit und for­male Konzen­tra­tion beeindruckt.